Drechslerinnung Land Brandenburg

Drechsler

Obermeister: Steffen Huber

 stellv. Obermeister: Hannes Barthel

 Kassenwart: Gundmar Richter
Schriftführer: Thomas Wetzel
Lehrlingswart: Michael Haase
Ehrenobermeister: Joachim Schünemann

Homepage: www.drechsler-innung.de

 

"Innung? Wozu das denn...!" - höre ich Sie als Drechslerkollegen fragen.

In Zeiten wirtschaftlicher Spannung, schwankender Auftragslage und erheblichen Preissteigerungen in allen möglichen Bereichen eine berechtigte Frage - ist doch damit auch ein finanzieller Beitrag verbunden. Und doch kann sie nicht damit beantwortet werden, dass durch eine Innungsmitgliedschaft eines der Probleme kleiner oder gelöst wird.

 

Der Drechsler ist ein Handwerker oder Industriearbeiter, der den Beruf des Drechslers handwerklich erlernt hat. Er verarbeitet vorrangig Holz, aber auch Horn, Elfenbein, Bernstein, Alabaster, Serpentin, Plexiglas und andere Kunststoffe. Die korrekte Berufsbezeichnung ist Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher. Die Tätigkeit wird im Drechslerhandwerk Drehen genannt. Die wichtigste Maschine ist die Drehbank und die wichtigsten Handwerkzeuge die Dreheisen. Der Drechsler stellt gedrehte Einzelelemente (zB. Treppenstäbe, Schalen, Dosen...) sowie komplexe Artikel her (so beispielsweise Treppengeländer, Tische, Schemel, Garderobenständer...), die sich aus vielen Einzelteilen zusammensetzen können. Er nutzt dabei einfachste Technik und Handwerkzeuge bis hin zu computergesteuerten Vollautomaten. Im Beruf des Drechslers gibt es verschiedene seltene Fachrichtungen, wie zum Beispiel:

  • Reifendreher
  • Bernsteindrechsler
  • Horndrechsler
  • Elfenbeindrechsler

Im Normalfall wird jedoch Holz verarbeitet.

Die heutigen Betriebe weisen äußerst unterschiedliche Produktionsspektren auf und reichen vom Einmann-Betrieb, in dem nur mit der Hand gedreht wird bis zur industriellen Drechslerei, in der ausschließlich vollautomatisch produziert wird.

In Deutschland ist der Drechslerberuf ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer dreijährigen Ausbildung. Eine Weiterbildung zum Drechslermeister (Meisterpflicht) ist möglich, aber seit der Novellierung der Deutschen Handwerksordnung nicht mehr zwingend erforderlich. Die auf den Drechslerberuf spezialisierten Berufsschulen befinden sich in Bad Kissingen, in Seiffen/Erzgeb. und Michelstadt. Das Drechslerhandwerk wurde im Zuge der Reform von 2003 in die Anlage B1 der Handwerksordnung verlegt und ist seitdem ein zulassungsfreies Handwerk.

Viele Drechslereien sind in Innungen organisiert. Diese kann es je nach Anzahl der Betriebe für eine Stadt, für eine Region oder auch für ein Bundesland geben. Bundesweit sind Drechslereien im Verband des Deutschen Drechsler- und Holzspielzeugmacherhandwerks e.V. organisiert.

Dem Drechslerberuf zugeordnet werden der Holzspielzeugmacher, sowie der Elfenbeinschnitzer.



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Kommentare  

#1 Altersvorsorge 2014-03-04 10:31
Guten Tag,

Ich habe mich wirklich reichlich mit diesem Thema beschäftigt.
Dennoch die Vielzahl an Angaben ist fast in keiner Weise zu schaffen.
Dein Beitrag hat dabei mal ein bissel Licht ins
Dunkel gebracht. Es sollte eine größere Anzahl von diesen klaren
Daten geben.

 

 

Handwerkskammervorstand besucht Betriebe

Der Präsident der Handwerkskammer Potsdam, Jürgen Rose, besucht am 4. Februar Handwerksunternehmen in Brandenburg und Potsdam-Mittelmark.
Er setzt damit die traditionellen Vor-Ort-Gespräche der Handwerkskammer bei Mitgliedsbetrieben fort, die seit 1997 stattfinden. Neben der aktuellen Wirtschaftslage geht es in den Gesprächen auch um die Themen Fachkräftemangel und Ausbildung.

Mit Robert Wüst und Brita Meißner sind an diesem Tag zwei weitere Mitglieder des Vorstandes der Handwerkskammer Potsdam in der Region unterwegs und besuchen ebenfalls Handwerksbetriebe.

Zum 31. Januar 2015 waren 17.530 Betriebe Mitglied der Handwerkskammer Potsdam, davon sind 2.246 (12,8 Prozent) im Bezirk der Kreishandwerkerschaft Brandenburg/Belzig ansässig. Unter anderem sind das 135 Elektrotechniker, 68 Gebäudereiniger, 50 Dachdecker und 28 Bäcker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Abschlussgespräch mit Vertretern der Kreishandwerkerschaft Brandenburg/Belzig

Das neue Video der Imagekampagne

Die Möglichkeiten des Handwerks sind grenzenlos. Ob als Bootsbauer am Mittelmeer, Make-Up-Artist auf der Fashion Week oder Metallbauer über den Wolken – das Handwerk bringt dich überall hin.
Das Handwerk ermöglicht Arbeitsorte an den aufregendsten Orten der Welt.
Das Handwerk hat viel Potential. Es ermöglicht Arbeitsorte an den aufregendsten Orten der Welt – denn Handwerker haben die vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten.
Der aktuelle Film der Imagekampagne des deutschen Handwerks wurde auf der Internationalen Handwerksmesse in München dem Publikum präsentiert.
Er stellt erneut die Vielfältigkeit der Berufs dar und soll Jugendliche dazu motivieren, eine Ausbildung im Handwerk zu beginnen.

Was man im Handwerk alles erreichen kann, zeigt der folgende Clip:


Das Making-of des neuen Films der Imagekampagne des deutschen Handwerks.